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30. September 2018

Der HVV Schledehausen auf großer Fahrt

Zu Lande   – mit dem Reisebus,
zu Wasser – mit dem Schiff auf dem Main
und in der Luft – naja, fast; 200m hoch über Frankfurt.

Wandern war früher – Kultur, Kaffee und Kuchen ist heute.
Die Teilnehmer der jährlichen Wanderfahrt des HVV sind in die Jahre gekommen. Die Füße wollen zwar nicht mehr so richtig, aber der Kopf ist noch klar und aufnahmebereit für neue Eindrücke. Und davon gab es jede Menge auf der Fahrt in den Spessart – Zielort Bad Orb.
Orte mit klangvollen Namen liegen an der Route: Bad Nauheim, Frankfurt am Main, Aschaffenburg, die Romantische Straße, Wertheim, Fulda – um nur die wichtigsten Stationen zu nennen.
Die Erlebnistour begann mit einer Zeitreise durch Bad Nauheim im Jahr 1912 unter der fachkundigen Führung durch die Hotelbesitzerin Wilhelmine Stockfisch. Nach kurzer Zeit fühlten wir uns förmlich in die Zeit des Jugendstils zurückversetzt, wenn auch unsere Damen in ihren Blue Jeans nicht unbedingt der damaligen Kleiderordnung entsprachen.
In Frankfurt brachte uns ein kundiger Stadtführer zurück in die Wirklichkeit, wenn auch die Stadtgeschichte zum unverzichtbaren Bestandteil einer jeden Stadtführung gehört. Wir waren richtig erleichtert, als wir hörten, dass wir nicht die 1800 Stufen bis zur Spitze des 210m hohen Maintowers hochklettern mussten, sondern uns ein Fahrstuhl in 28 sec ohne Magengrummeln bis kurz unter die Aussichtsplattform hievte.
Sagen wir es mal so: Es ist schon ein Unterschied, ob man vom Turm der Marienkirche in 45m Höhe über die Stadt Osnabrück blickt oder ob einem in über 200m Höhe nicht nur die ganze Stadt Frankfurt, sondern auch noch die umliegenden Ortschaften zu Füßen liegen. Und das – wie übrigens alle Tagesfahrten auf der Tour – wieder mal bei bestem „Alfred-Wetter“. Wie der Mann, unser langjähriger Wanderführer A. Wamhof, nun schon seit gefühlten Jahrzehnten bei jeder Fahrt für bestes Wetter sorgt, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben.

          

So geriet auch die ausgedehnte Fahrt auf dem romantischen Main von Fechenheim nach Seligenstadt zu einer Vergnügungsfahrt mit Sonnenbad.
In Aschaffenburg zeigten uns zwei Stadtführerinnen ihre Stadt mit Schloss und zugehörigem Bergfried, das Handwerkerviertel und die Stiftskirche.
Für Bad Orb hatte die Reiseleitung einen ganzen Tag freien Auslauf bewilligt, den die Teilnehmer individuell gestalteten. Am letzten Tag vor der Abreise stand eine Rundfahrt durch das Taubertal mit Besichtigung der uralten Stadt Wertheim sowie ein Besuch des Klosters  Bronnbach auf dem Programm.
Die erlebnisreiche Jahresfahrt mit 34 Teilnehmern endete mit einer Führung durch die Altstadt von Fulda und durch den beeindruckenden Dom.

Text und Bild: P- W, Wahl

 

25. September 2018

13. Wanderfahrt der HVV- Sportwandergruppe

Unsere diesjährige Wanderfahrt  führte uns vom 14. – 18. September  in den Naturpark Saale/Unstrut nach Naumburg.
Wir übernachteten im Hotel  „Zur Alten Schmiede“  im Zentrum von Naumburg, Lage, Zimmer, Service und Verpflegung  waren bestens.
Wir konnten bei herrlichem Wetter zwei anspruchsvolle Wanderungen von je 20 Km Länge im Naturpark durchführen. Die erste Wanderung führte uns, nach einer Anfahrt mit der „Wilden Zicke“ - einer Straßenbahn Baujahr 1928 - und der Unstrutbahn, von Nebra zum Mittelberg. Hier besichtigten wir den Fundort der über 3600 Jahre alten, im Jahre 1999 gefundenen Himmelsscheibe. Vom Aussichtsturm auf dem Mittelberg hatten wir einen tollen Rundblick über den Naturpark Saale-Unstrut-Triasland.  Der Rückweg führte uns zur Arche Nebra, dem Informationszentrum zur Himmelsscheibe mit Planetarium und einer Dauerausstellung. Hier konnten wir interessantes zur astronomischen Deutung der Himmelsscheibe und zur Kulturgeschichte der Region erfahren.
Bei der zweiten Wanderung ging es von Naumburg entlang der Saale, unterhalb der Weinberge, nach Bad Kösen. Die historischen Salinenanlagen und die „Wasserkunst“  wurden besichtigt und wir machten Picknick oberhalb der Saale mit einer sehr guten Aussicht auf das Saaletal und den Kurort.
Auf dem Rückweg besuchten wir noch das Landesweingut Kloster Pforta mit seinen gepflegten Parkanlagen.

             

Sehr informativ war am dritten Tag die Stadtführung "Domfreiheit und Bürgerstadt", hier erfuhren wir sehr viel über die 1000 jährige Geschichte der Stadt und den Dom St. Peter und Paul, der seit wenigen Monaten zum Weltkulturerbe gehört.
Am Nachmittag ging es nach Freyburg/Unstrut. Nach einem Stadtrundgang besuchten wir die Sektkellerei „Rotkäppchen“. Im Rahmen einer Führung konnten wir verschiedene Sektsorten probieren und wurden mit den unterschiedlichen  Herstellungsverfahren für Sekt und  den Ausrüstungen und betrieblichen Abläufen des Unternehmens bekannt gemacht.
Am letzten Tag fuhren wir zu BMW nach Leipzig und nahmen an einer Exklusivführung teil. Auf einem Rundgang durch alle Produktions- und Fertigungsbereiche konnten wir die technisch und technologisch effiziente und innovative Herstellung eines BMW, von der Anlieferung der Coils über das Pressen der Karosserieteile und die Lackierung, das Punktschweißen und die Montage der Bauteile und Baugruppen bis zum fertigen Fahrzeug, kennen lernen.
Essen, Trinken und Geselligkeit kamen nicht zu kurz. Wir erlebten sehr angenehme Stunden miteinander und die Stimmung war toll. Die Wanderfahrt hat allen sehr viel Spaß gemacht.
Am letzten Abend im Hotel wurde der Termin und das Ziel für die Wanderfahrt 2019 fixiert. Es geht vom 13. – 17. September 2019 nach Bayern ins Altmühltal nach Beilngries.

Text: W. Horn, Bilder: Team

25. August 2018

Tagesfahrt nach Borkum

HVV Schledehausen steuert die größte Ostfriesische Insel an

Diese Tagestour ist eine liebgewonnene Tradition: Seit vielen Jahren starten Mitglieder

des Heimat- und Verkehrsvereins Schledehausen (HVV) und Gäste im August zur Fahrt

auf eine deutsche Insel durch. Mit Borkum hatten die 44 Teilnehmer dieses Mal die westlichste und größte der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln im Visier.

Von Organisator Alfred Wamhof und Busfahrer Günther um 6.30 Uhr mit einem freundlichen „Moin!“ in Empfang genommen, ging es bei Nieselregen zum Fähranleger Eemshaven (NL). Auch Ulrich Wienke, 1. Vorsitzender des HVV, und Ehefrau Barbara schlossen sich erwartungsvoll der Reisegruppe an.

 

          

 

Am Inselbahnhof Borkum aus der Schmalspurbahn gestiegen wurden die Teilnehmer der Tagestour durch freundliches Wetter begrüßt.

 

Trockenen Fußes auf dem Eiland angekommen und in die Borkumer Kleinbahn gestiegen erwartete die Ausflügler anfangs strahlender Sonnenschein. Vom Inselbahnhof über die Bismarckstraße wurde die 2011 instandgesetzte Strandpromenade angesteuert.

Hier zog es Manchen in eine der traditionsreichen Milchbuden, die ein breitgefächertes Spektrum zum Verweilen mit Blick über das Meer und das Strandleben bieten. Andere bestaunten hartgesottene Kite-Surfer und farbenfrohe Drachenflugkörper oder wateten selbst ein bisschen durch die Wellen.

Nach einer Stärkung am Mittag machte sich eine kleine Delegation vom Musikpavillon am Nordstrand auf in Richtung Südstrand, wo bis heute der erste für den elektrischen Betrieb gebaute Leuchtturm in Deutschland steht. Der Wind formte während der Wanderung immer wieder ein grandioses Wolkenbild. Sonne und kurze Schauer wechselten gefühlt im Minutentakt.

Vom Wind weitestgehend wieder trocken und mit frischer Energie im Gepäck wurde die Heimreise angetreten. Gegen 22.22 Uhr befand sich der Reisebus wieder auf Bissendorfer Boden. Kurz nach halb elf trafen alle Teilnehmer zufrieden, unversehrt, aber auch etwas müde am Ausgangspunkt, der Tankstelle Bosse in Schledehausen, ein.

 

Text und Bild: J. Kollorz

 

12. August 2018

Wanderung mit Grillabend

Auch in diesem Jahr konnten wir, die "Sportwandergruppe" vom Heimat- und Verkehrsverein Schledehausen, nach unserer 20 Km Wanderung "Rund um Schledehausen" wieder abschließend auf dem Bogenplatz unseren Grillabend durchführen.
Wer Lust hatte, konnte auch einen Versuch mit Pfeil und Bogen machen und auf die
10 m Distanz auf das Gold auf der Scheibe/Auflage zielen.

Das Wetter war prima und die Stimmung war toll. Die Speisen vom Grill und leckere Salate sowie die zum Wetter passenden Getränke schmeckten uns nach der Wanderung sehr gut.
In gemütlicher Runde konnte der Tag ausklingen und mit Beginn der Dunkelheit ging es nach Hause.

Die Sportwandergruppe des HVV bedankt sich beim BSC für die "Gastfreundschaft" auf dem  Bogenplatz.

Text : W. Horn


 

30. April 2018

Maibaumstellen in Schledehausen

Ortsmotive strahlen unterm Maikranz

Etwas launig verabschiedete sich der April im Wechsel mit Regenschauern, Wolkenhimmel und Sonnenschein, doch zum Maibaumstellen klarte das Wetter auf. Die bunten Bänder am Maikranz zeigten aber deutlich, dass ein frischer, teils böiger Wind durch den Kurgarten fegte. Das trübte aber die Stimmung der HVV-Gäste in keiner Weise. HVV-Vorsitzender Ulrich Wienke freute sich über gute Beteiligung trotz der nachwinterlichen Temperaturen.
Den Startschuss für das Maibaumstellen gab traditionell ein Kinderfest mit Spielgeräten wie Schokokusswurfmaschine, Bonbonwerfer, Kegelbahn und Dosenwerfen. Nicht zu vergessen das Stockbrotbacken über der Holzkohleglut in der ausgedienten Waschmaschinentrommel.
Vor dem Stellen des geschmückten Maibaumes präsentierte die Leistungsturngruppe des Turnvereins Schledehausen unter Leitung von Sandra Grieß einen Einblick in das hohe Niveau ihrer Turneinheiten.
 
Die Beiräte des HVV hatten schon am frühen Morgen den Maibaum für den Abend präpariert. Die restaurierten Ortsschilder mussten in die ebenfalls überarbeiteten schmiedeeisernen Halterungen eingepasst werden.
Die Ortsmotive, die von der verstorbenen Schledehausenerin Künstlerin Gisela Maidorn geschaffen wurden, hatten in rund 56 Jahren eine Patina aus Staub und Schmutz aufgelegt. Die Meller Malerin Hildrun Balz legte die strahlend schönen Motive wieder frei und verpasste der Acrylmalerei eine Schutzschicht, die Wind und Wetter weitere Jahrzehnte trotzen soll.
Die Maibaummotive spiegeln Schledehausener Ortsgeschichte. Sie sind Anfang der 60-er Jahre entstanden. Die ersten Motive zeigten auf Vorder- und Rückseite Germania/Wamhof, Dürerstraße/Steinwerk und Schelenburg/Forsthaus. Verbrieft ist, dass Gisela Maidorn 1963 zwei weitere Tafeln ablieferte. Es waren die Motive Meyerhof/Hohe Leuchte und Gildehaus/Schelenburger Mühle. 1964 folgte die Tafel mit den beiden St. Laurentiuskirchen.

       

Mit Kranhilfe wurde der 17 Meter hohe Maibaum in die stabile Halterung gehievt. Als die Tradition des Maibaumstellens in Schledehausen in den 60-er Jahren aufgenommen wurde, war noch Muskelkraft gefragt, wie sich ältere Besucher erinnerten. Mitglieder u.a. der Landjugend stemmten mit langen Stangen den Mast empor. Man darf unterstellen, dass das Gewicht und die Länge des damaligen Maibaumes nicht mit der heutigen Version vergleichbar war.
Das Maibaumstellen 2018 fand nach wetterlaunigem Beginn einen harmonischen Abschluss an Würstchenstand, Weinlaube und Getränketheke. Der guten Stimmung tat es auch keinen Abbruch, dass wegen der offensiven Nachfrage die selbst zubereitete Currysoße am Würstchenstand und die leckere Erdbeerbowle mit frischen Früchten an der Weinlaube schon vor dem Abschluss ausgegangen waren.

Text und Bilder: H. Preuin

 

23. März 2018

Neue Fußgängerbrücke

Wieder sicher über den Westermoorbach
Sechs Monate nachdem die Fußgängerbrücke über den Westermoorbach nahe der Schelenburg wegen akuter Baufälligkeit gesperrt werden musste, wurde am 22. März 2018 eine neue Brücke eingebaut.

Mit schwerem Gerät rückten die Brückenbauer an. Der neue Überweg, feuerverzinkt und gänzlich ohne Holzplanken, war bei Metallbau Wichmann Schledehausen konstruiert und gebaut worden. Um das 2,9 Tonnen schwere Tragwerk auf die Widerlager auf beiden Flussseiten setzen zu können, war ein 60 Tonnen Autokran von KVN erforderlich. Auf einem Sattelzug  rollte der Neubau der Firma Wichmann heran.

Zunächst wurde die alte Brücke entfernt und am Straßenrand abgelegt. Für das Manöver war Tage vorher dafür ein Baum am Straßenrand gefällt worden. KVN-Kranführer Rüdiger Groß musste dennoch mit Fingerspitzengefühl arbeiten, um das 11,50 Meter lange und etwa 1,30 Meter hohe Bauwerk durch die vorhandene Baumlücke zu manövrieren. „Das war schon eine Fummelei, wegen der dicken Äste. Wir wollen ja nichts beschädigen“.

       

        Brückenmontage -Foto von A. Gehrs (NOZ)

Vier Stunden Zeit hatten sich Frank Wichmann und Ralf Haina (Gemeinde Bissendorf) eingeräumt, um den Brückenwechsel zu vollziehen. Aber es ging viel schneller. Schon nach gut zwei Stunden konnte der Teleskopkran wieder abrücken. Mit dem KVN-Sattelzug verschwand die alte Konstruktion zum Schrotthändler.

         

Brückenbauer (v.l.): Ralf Haina (Gemeinde Bissendorf), Falk und Wilhelm Wichmann mit Frank Klefoth  (Metallbau Wichmann, Schledehausen) und Gerhard Grieß (2. Vorsitzender des HVV) am 22. März beim Aufbau der neuen Fußgängerbrücke über den Westermoorbach.

Die neue Brücke wurde auf den vorhandenen Betonwiderlagern mit dicken Ankerbolzen verschraubt.  Letztlich mussten noch 11 Gitterroste  eingeklinkt und die Profilbleche verankert werden, bevor die Brücke im Verlauf des Schledehausener Rundwanderweges Nr.6 wieder benutzt werden konnte.

Die Brücke weist bei einer Gesamtbreite von 1,25 Meter eine Laufweite von 1,00 Meter auf. Gegenüber dem Vorgängermodell bieten die Seitengitter einen optimalen Schutz gegen Durchrutschen und Absturz von Kindern in den Bach.  

Die Einweihung/offizielle Übergabe der Brücke erfolgt am 30. April durch den Bürgermeister von Bissendorf (hier der Artikel der NOZ vom 03.01.2018)                      

Text und Bild Brückenbauer: H. Preuin

 

22. März 2018

Stabwechsel beim HVV Schledehausen

Der HVV hat einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung wählte Ulrich Wienke zum neuen 1. Vorsitzenden und damit zum Nachfolger von Harald Preuin.
In dem von Wahlleiter Helmut Ellermann geleiteten Wahlgang konnte der ganze Vorstand „en bloc“ gewählt werden, da es keinen weiteren Kandidaten für das Amt des 1. Vorsitzenden gab. Der Vorstand wird komplettiert von Gerhard Grieß, 2. Vorsitzender, von Hermann Obrock, Kassenwart, von Annette Wilke, Schriftführerin, und Harald Preuin, Pressewart.

          

Ulrich Wienke hatte zuvor seine Ideen für seine Arbeit an der HVV-Spitze deutlich gemacht. Er kündigte u.a. die Bildung von Arbeitskreisen an. Einer könnte unter dem Titel  HeimART stehen und auch die Förderung der plattdeutschen Sprache im Ziel haben.
In der sehr harmonisch verlaufenen Mitgliederversammlung hatte Preuin die 12 Jahre währende Amtszeit des alten Vorstandes Revue passieren lassen. Erinnerte an die Amtsübernahme nach der neunjährigen Amtszeit von Preuins Vorgänger Lutz Bonk, der sich 2006 mitsamt seinen Vorstandskollegen nicht mehr einer Wiederwahl stellte. Nachfolger im Amt waren neben Preuin als 2. Vorsitzender Paul-Walter Wahl, Kassenführerin Ilse Horn, Schriftführerin Ulrike Stevens.  Der Posten des Pressewartes konnte nicht besetzt werden, wurde somit vom 1. Vorsitzenden mit ausgeübt.

In seinem Rückblick erinnerte Preuin an viele Neuerungen des neuen Vorstands, wie das Angebot von Nachtwächterführungen, das bis 2014 im Programm war. Paul-Walter Wahl führte als Nachtwächter etwa 240 Gruppen mit 4000 Gästen durch Alt-Schledehausen. 2007 war das Geburtsjahr der Plattdeutschen Runde. In diesem Jahr konnte die Freiwillige Feuerwehr für die  Installation der Weihnachtsbeleuchtung ins Boot geholt werden. Seither werden die Tannenbäume mit der Drehleiter an den Laternenmasten angebracht und auch wieder abgenommen.
Das Jubiläumsjahr des Vereins wurde 2008 mit mehreren Veranstaltungen gefeiert.  Die Festveranstaltung, ein Symposium im Wamhof, schaute unter dem Titel „Heimat heute“ ein wenig in die Zukunft. Heute, 10 Jahre später sei der Begriff Heimat entstaubt und erstmals ein Heimatminister in der Berliner Regierung verankert.

In seinem Rückblick streifte Preuin die Routineaufgaben, erinnerte an einige herausgehobene Ereignisse. Dabei ging er u.a. näher ein auf die neuen hölzernen Blumenkästen, die zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen ebenso ein wie auf die Ostereiergalerie, den neuen HVV-Bulli, die Restaurierung der Maibaumschilder und die neue Fußgängerbrücke über den Westermoorbach.
Der Tagesordnung folgend erteilte die Mitgliederversammlung dem alten Vorstand die einstimmige Entlastung.

         

Harald Preuin wünschte dem neuen Vorstand gutes Gelingen mit scharfem Blick für das Machbare, Sinn für Bewahrendes und Mut für Neuerungen. 

Text: H. Preuin, Bilder: B. Recker-Preuin

 

18. Februar 2018

Ostereier-Galerie wächst

Kreative Schüler
Die Ostereier-Galerie in Schledehausen wächst weiter. Seit fünf Jahren bestückt der HVV Schledehausen seine Blumenampelmasten vor Ostern mit Kunstwerken aus den Schülerateliers der Grundschule am Berg. Die jeweils 4. Klassen verschönern die ovalen Metalltafeln mit österlich-frühlingshaften Motiven.
In diesem Jahr waren die 10- und 11-Jährigen der Klassen 4a und 4b unter Anleitung von Kunstlehrerin Alexandra Lähkamp-Liehr aktiv. Die lobt ihre Schüler: Farbauswahl und Motive haben sie selbst ausgewählt. Die Ausführung erfolgte in Stunden des Kunstunterrichts. Neben Farbe und Pinsel kamen auch Wattestäbchen für besonders zarte Pünktchen zum Einsatz.
Dass Kunstunterricht etwas mit Kreativität zu tun hat, ist eine Binsenweisheit, doch was die Grundschüler in diesem Jahr auf die Motivtafeln gebracht haben, trifft das Thema auf den Punkt. Ostern ist nicht nur Ei und Hase, sondern auch ein Zeichen des beginnenden Frühlings mit seinen bunten Blumen, des sprießenden Grüns und der treibenden Knospen. Die Ostereier-Galerie hält viele schöne Varianten dieser Darstellung parat. Auf den Tafeln haben sich die Urheber verewigt mit Klassenbenennung und Jahreszahl.

           

Die Idee dieses besonderen Osterschmucks ist gleich im ersten Jahr auf fruchtbaren Boden geraten. Als Initiator Wolfgang Horn die Grundschule 2014 um Mitarbeit bat, stieß er auf freudige Zustimmung. Nach fünf Jahren sind 14 Bildtafeln österlich gestaltet. 12 Motive haben die Schüler der Grundschule am Berg dazu beigetragen, mit zweien hatte der HVV die Aktion ein Jahr zuvor gestartet. Insgesamt umfasst der Osterschmuck des HVV 23 Hängeovale und ein großes Osterei, das seinen Standplatz an der Neuen Straße/Astruper Straße hat.

                       


Die Zusammenarbeit mit der Grundschule geht in den nächsten Jahren weiter. Noch sind neun Ovaltafeln einfarbig gestaltet. Rein rechnerisch reicht es also noch für vier/fünf Jahre.  Die Ostereier-Galerie im Ortskern von Schledehausen ist bis Anfang April zu besichtigen.

Text und Bilder: H. Preuin

        

18. Februar 2018

Jahresauftakt der Sportwandergruppe

Bei schönstem Wetter trafen sich die Mitglieder der Sportwandergruppe des HVV um 14 Uhr am Kurgarten Schledehausen zum Start in die Wandersaison 2018.

Auf dem Programm stand die nun schon traditionelle Bosseltour über ca. 7 Km von Schledehausen zum CASA Eichenhof in Wersche.

Dieses Jahr waren wir 23 Teilnehmer und mussten 3 Mannschaften (weiß, gelb und blau) bilden. Die Stimmung war gut, die Strecke passte und alle gaben ihr Bestes.

             

So kamen wir gut voran, auch wenn die Kugeln teilweise in den Gräben links und rechts der Strecke gesucht werden mussten.

Nach etwas über 3 Stunden kamen wir in Wersche an und es wurden die Sieger gekürt, es gab nur Gewinner:

1. Platz Mannschaft weiß

2. Platz Mannschaft gelb

3. Platz Mannschaft blau

Auf der Tour wurden schon die nächsten Wanderungen und die Wanderfahrt nach Freyburg besprochen, auch die Neuigkeiten vom "Dorf" wurden ausgetauscht.

                         

In der CASA Eichenhof klang die Bosseltour aus, das Ambiente passte, die Bedienung war sehr freundlich und die Speisen und Getränke waren prima.

Ein besonderes Dankeschön geht an Petra, Ilse und Ralf für die gute Vorbereitung.

Text: W. Horn, Bilder: W. Horn und H. Preuin

Aktuelle Termine

25.11.2018 
Terra Wandertour 
 
Eine kleine Wandertour an der Schelenburg in Schledehausen 
mehr... 
 

16.12.2018 
Jahresabschluss der Sportwandergruppe  
 
Wanderung zum Weihnachtsmarkt nach Holte, Treffpunkt: 14:00 Uhr Kurgarten Schledehausen, Rückfahrt individuell 
 
 


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