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14. Dezember 2015

Wanderberichte 2015

Einen Bericht zu Wanderungen und Wanderfahrten der allgemeinen Wandergruppe des HVV im Jahr 2015 von Alfred Wamhof ...hier...

......und einen Überblick zu den Aktivitäten der Sportwandergruppe des HVV im Jahr 2015 von Wolfgang Horn ...hier...

 

15. November 2015

23. Schledehauser Mahlzeit

Wer sagt denn, dass man an einem Freitag, dem 13. zu Hause bleiben sollte? Rund hundert Freunde kulinarischer und kultureller Genüsse machten die Probe auf’s Exempel und erlebten weder Missgeschicke noch sonstiges Magengrummeln. Im Gegenteil: die 23. Schledehauser Mahlzeit brachte vier Stunden lang Vorzügliches auf den Teller, außerdem viel Musik und etliche muntere Dönekes. 

      

 
Zugegeben: am nächsten Tag dürfte manch ein Gast fluchtartig von der Waage gesprungen sein, denn Küchenchef Carsten Hünerbein hatte auf Bestellung des Heimat- und Verkehrsvereins Schledehausen (HVV) Deftiges auf die Tische gebracht. Neben den 35 Kilogramm dicken Bohnen verspeisten die Gäste frische und geräucherte Mettwurst, auch 15 Kilogramm Kassler. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die sieben Kilogramm Speck, auch nicht die Sahnesoße zu den Bohnen. Dieses leckere Kalorienproblem blieb zum Glück das einzige an diesem Abend, obwohl Harald Preuin, Vorsitzender des HVV, ausdrücklich vor dem Wochentag und dem 13. Kalendertag gewarnt hatte. Wenn aber im 925. Jubiläumsjahr des Ortes Schledehausen und bei der 23. Mahlzeit des HVV Hochprozentiges zum Dessert serviert wird, ist jede Kalorie ein Vergnügen.
Nun ist die Traditionsmahlzeit nicht nur Magenfüller. Hier geht es auch um Geistesnahrung, Gesang und Geselligkeit. Alles kam zum Beispiel von den Plattmakers. Aus dem westlichen Osnabrücker Land waren Bernd Niehenke, Klaus Gausmann und Martin Lutze samt Quetschkommode, Gitarre und Schlagwerk nach Schledehausen gekommen. Vierter im Bunde war ein Schledehauser, der sein Keyboard per Schiebkarre in Saal von Hünerbeins Posthotel rollen kann: Armin Seelig.
Die gut gelaunten Plattmakers überbrachten mal platt, mal englisch – also plattenglisch Grüße aus Hasbergen, sie sangen  von Wacholder, dem Lieblingsplatz an der Theke und dem „Ridgebieben“ bei der ersten Liebe, sie brachten den Klassiker von der Pastorenkuh zu Gehör, auch musikalisch wie textlich Anspruchsvolles, wie die gefühlvolle Ballade von Gertrud:  Fazit: „Wenn Gertrud geht, ist sie weg“.  Die Besucher dankten für ihre Musik und Weisheiten mit reichlich Applaus.
Den erhielt auch Herta, die füllige Dame kam ebenfalls aus dem Westen, aus Mettingen. Hertha aus Mettingen hört im richtigen Leben auf den Namen Angelika Gausmann. Wovon redet Hertha wohl am liebsten? Natürlich über ihren Gatten Ambrosius. Der ist nicht nur an manchen Körperteilen niedlich, sondern auch eine Granate auf der Autobahn. Auf der A 30 fährt er 30 und auf der B 295… ?

      


Nach drei Stunden mit Bohnen, Musik und Humor wurde es mit Rudolf Engelbrecht sanfter. Der Sänger und Gitarrist führte musikalisch nach New York, Paris und unter südliche Sonne.
Nach einem langen Abend übernahm Harald Preuin gern die Aufgabe, für die Mithilfe zu danken. Die leisten viele Mitglieder des HVV nämlich nicht nur zur Schledehauser Mahlzeit, sondern während des gesamten Jahres, wenn sie den Jubiläums-Luftkurort mit vielen Aktionen verschönen.

Text u. Bilder: B. Recker-Preuin

 

06. Oktober 2015

Wanderfahrt vom 27. September - 02. Oktober 2015 ins Dreiländereck

„Wenn Engel reisen"

Unsere diesjährige Wanderfahrt führte uns ins Dreiländereck (Belgien, Niederlande, BRD) rund um Aachen und die nördliche Eifel. Während einer zweistündigen Fahrt im Cabriobus lernten wir Aachen kennen und fuhren dann zum Dreiländerpunkt auf den höchsten " Berg" der Niederlande.

 

Am kommenden Tag führte uns die erste Wanderung ins Hohe Venn. Eine ausgeprägte Moorlandschaft, die uns vom Wanderführer des Naturparks Botrange mit ausschweifenden Erzählungen näher gebracht wurde.

Das wir während der ganzen sechstägigen Fahrt nur Sonnenschein hatten, lag entweder daran, dass wir 2 Klöster besichtigen, oder es war einfach wie immer " Alfred-Wetter".
Im Zisterzienserkloster Notre Dam du Val Dieu in Belgien konnten wir nach einer sehr interessanten Führung das selbstgebraute Bier verkosten. In der Abtei Mariawald in Heimbach stärkten wir uns dann nach zweistündiger Wanderung durch die Weheschlucht, mit der berühmten "Marienwalder Erbsensuppe ".

Eindrucksvolle Naturschauspiele erlebten wir während einer Wanderung am Rurberg, wo sich allmählich die Nebelschleier über dem Rursee öffneten und die Sonne eine wunderbare Landschaft hervorzauberte. Die anschließende Bootfahrt auf dem See rundete diese Idylle ab.

Sehenswert fanden wir auch die im Tal gelegene schöne Stadt Monschau, durch deren enge Gassen wir mit einer kleinen Bahn zuckelten.
Für alle Naschkatzen gab es nach dem Stadtrundgang in Aachen dann die Besichtigung der Printenbäckerei Klein, natürlich mit vielen Kostproben!
Leider mussten wir Freitag wieder Abschied nehmen, und nach einem kleinen Abstecher in Maastricht(NL) fuhr uns Klaus Thiesing wieder sicher und ruhig nach Schledehausen zurück.

Im nächsten Jahr geht es dann in den Thüringer Wald: Zum Rennsteig, dem Naturpark Hainich, den Städten Erfurt, Eisenach, Bad Langensalza und Bad Liebenstein und vieles mehr!
Wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude.
Also, bis zur nächsten Fahrt!

Text: A. Voß, Bild: W. Hofmeyer 

 

03. Oktober 2015

Wanderfahrt der Sportwandergruppe vom 25. - 29. September 2015

Sportwanderung zwischen Burg und Maaren

Rund 60 Kilometer nahmen die Sportwanderer des HVV bei drei Wanderungen durch die Vulkaneifel unter die Sohlen. Ausgangspunkt war jeweils das Städtchen Daun, inmitten der Maare-Region gelegen. An den insgesamt fünf Tagen meinte es die Sonne besonders gut mit den Wanderern. Die Strecken führten unter strahlend blauem Himmel durch bunte Herbstwälder und idyllische Täler und über Hochebenen.

Den besten Einstieg für wohltuende und anspruchsvolle Bewegung an der frischen Luft bot Wanderführer Wolfgang Horn gleich mit seiner ersten Tour. Die elf HVV-ler fuhren mit dem Bus in die Ortschaft Manderscheid. Von dort erwanderten sie das Liesertal und den Eifelsteig, zurück nach Daun. Gut 25 Kilometer, dazu 1800 Höhenmeter zeigten die GPS-Geräte nach sechs Stunden an. Ein kräftiges Abendessen im Regener Stübchen und eine hochprozentige Eifeler Birne machten den Tag komplett.

  


Von Wanderparkplätzen in der Umgebung ging es an den folgenden Tagen über 20 bzw. 12 Kilometer über den teils schroffen, teils sanften Vulcanopfad und am dritten Wandertag rund um die Maare. Die mit Wasser gefüllten Vulkankegel präsentierten sich als „Postkartenmotive“, die Wanderer erlebten die wunderschöne Natur und Landschaft hautnah.
Weitere gemeinsame Stationen waren der Aufstieg zur Burg Daun und ein Abendessen in der Burgstube, am Abreisetag dann die Besichtigung des ehemaligen Regierungsbunkers in Ahrweiler und ein Bummel durch die Altstadt. Individuelle Abstecher führten in die Moselstadt Cochem oder zum Einkauf auf eines der vielen Weingüter.
Ein herzliches Dankeschön aller Sportwanderer begleiteten Wolfgang und Ilse Horn auf der Heimreise. Die Fahrt in die Vulkaneifel war das perfekte Wandererlebnis im Jahr 2015.

Text u. Bild: B. Recker-Preuin

 

26. August 2015

Schledehausen fährt nach Baltrum

Tagestour bei bestem „Alfred-Wetter“

Früh aus den Federn ging es für 44 Mitglieder der Wandergruppe des Heimat- und Verkehrsvereins Schledehausen. Pünktlich um 6.30 Uhr startete das von Wanderwart Alfred Wamhof gebuchte Busunternehmen ab Tankstelle Bosse zur Tagesfahrt nach Baltrum durch. Als älteste Teilnehmerin der Tour begab sich die 85-jährige Anneliese Braksiek mit an Bord.
Mit Busfahrer Manfred Schnabel am Fährhafen Neßmersiel angekommen, musste die Kaffeepause vor der Überfahrt zwar mangels Zeit ausfallen. Auf dem nur 6,5 Quadratmeter großen Eiland angekommen, wurden die Reisenden vom Wetter entschädigt.

 

Besser hätte das Wetter während der Tagestour nach Baltrum kaum sein können. Viele Mitglieder der HVV-Wandergruppe kehrten mit frischer Bräune von der Nordseeinsel zurück.

Bei einem warmen Mix aus Sonne und Wolken, mit frischer Nordseeluft um die Nase, ließen die Teilnehmer ihren Vorlieben zufolge Gezeiten, Strömungen, Wellen und Wind auf sich wirken. Ein Großteil der Wandergruppe beschritt hierzu die ersten Kilometer des Gezeitenpfads – vorbei am Küstenschutzdenkmal „Altes Pfahlschutzwerk“ über die neue Strandpromenade entlang der Dünen in Richtung Badestrand.
Als erste Station bot die Bake im Westdorf klare Sicht auf die Nachbarinsel Norderney und das zurückliegende Festland. Wer wollte, watete wie Karl-Ulrich Voß und Katharina Zielke beherzt barfuß durch Wasser und Sand.
Gegen Mittag kehrten auch diejenigen Teilnehmer im „Strandcafé Baltrum“ ein, die es direkt nach der Ankunft in den besiedelten Teil Baltrums zog, um hier kleine Boutiquen, historische Gebäude oder touristische Anziehungspunkte wie das Nationalparkhaus zu erkunden, das, nah am Bootshafen gelegen, das Ziel des Gezeitenpfads bildet.
Nach sechseinhalb Stunden Aufenthalt auf der autofreien Insel, die seit 1920 mit dem Slogan „Dornröschen der Nordsee“ wirbt, hieß es am späten Nachmittag erneut „Willkommen an Bord!“. Auf der halbstündigen Rückfahrt mit der voll besetzten Fähre der Reederei Baltrum-Linie, ging es noch einmal ganz nah an den dicht besiedelten Seehundbänken vor Norderney bei.
Kaum eine Viertelstunde mit dem Bus gen Heimat unterwegs tröpfelte es auf einmal gegen die Windschutzscheibe. „Irgendwie hat Alfred ein Sonderabkommen mit Petrus. Wenn man ihn fragt, wie er das macht, sagt er nichts – er schmunzelt nur“, sagt meine Sitznachbarin Henrika Schweers auf dem Rückweg nach Schledehausen.

Text u. Bild: J. Kollorz

 

26. Mai 2015

Radtour vom 19. - 22. Mai im Westmünsterland

Die Radlergruppe des HVV Schledehausen radelte 120 Km durch das Westmünsterland.

 

Die 4tägige Radtour durchs Westmünsterland stand wiedermal unter einen guten Stern.
Die Sonne schien jeden Tag, angenehme Temperaturen, nur der Gegenwind war unangenehm.
Am ersten Tag fuhren wir 35 Km durch die blühende Natur des Münsterlandes, herrliche Radwege und keine Berge. Wir wurden im Hotel Rappers mit einem Abendmenü „Exquisit“ gut bewirtet.
Bei der „lebendiges Museum“ Radtour wurden wir überrascht vom Heimatverein Velen/ Ramsdorf.
Wir besuchten nur 3 der vielen Museen und Gebäude, die der Verein unterhält.
Im „Doskerschoppen“ empfingen uns 8 Doskerkerls mit Musik und erklärten uns den Werdegang des Dreschens. Auch das Seile machen wurde vorgeführt. Eine funktionsfähige Sägemühle und ein Schmiedemuseum, wo sich wöchentlich Vereinsmitglieder zum schmieden treffen, werden vom Verein unterhalten. Ein westfälisches Schinkenbrot durfte natürlich nicht fehlen.
In Ramsdorf wurden wir im Burgsaal von der Stadt mit „Olli“ Gesundheitsschnaps empfangen.
„Plodden Liesken“ eine Dame in historischer Kleidung, begleitete uns durch die sehenswerte Altstadt.
Die dritte Radtour führte uns durch Hochmoor nach Gescher, da Radfahren im Moor nicht erlaubt war, unternahmen wir eine Wanderung. Danach gab es im Bauerncafé Würstchen vom Grill. In Gescher besuchten wir das Glockenmuseum, sehr interessant, und besichtigten das berühmte Bild „Maskerade“ im Rathaus.
Am letzten Tag fuhren wir nochmal bei strahlenden Sonnenschein durch die blühende Landschaft zu einem Spargelbauer, der uns ein köstliches Spargeldbuffet servierte.

Text u. Bild: A. Wamhof

 

30. April 2015

Maibaumstellen im Kurgarten

Musikalische Begleitung beim Maibaumstellen
TVS-Mädchentanzgruppen und Jagdhornbläser Krevinghausen dabei


Der Hundertjährige Kalender sagte für den 30. April 2015 Regengüsse voraus, für die ersten Maitage sollte das Wetter „rau, kalt und windig“ werden. So war es dann auch. Doch die Besucher des Maibaumstellens des Heimat- und Verkehrsvereins ließen sich die Stimmung nicht vermiesen.
Mit einem Spielefest startet die Veranstaltung zum Maiauftakt. Gleich zu Beginn umlagerten die Kinder die Geschicklichkeitsspiele wie Kegelbahn, Schokokuss-Wurfmaschine, Bonbon-Clown und Dosenwurf-Stand. Immer wieder sehr beliebt war auch das Stockbrotbacken.
Vor dem Maibaumstellen erfreuten die Mädchen-Tanzgruppen des Turnvereins Schledehausen die Besucher, unter ihnen zahlreiche junge Familien, die den beiden Gruppen ehrlichen Applaus für ihre Aufführungen unter Leitung von Gisela Toennes spendeten.
In Erinnerung an die 25-jährige Tradition des Maibaumstellens im Kurgarten sorgten die Krevinghauser Jagdhornbläser einen besonderen musikalischen Akzent. Die Bläsergruppen hatte 1990 dafür gesorgt, dass der Maibaum mit Muskelkraft errichtet wurde – damals noch direkt am Parkplatz an der evangelischen Laurentiuskirche. Auf alten Fotos ist zu erkennen, wie einige Männer mit Holzstützen, andere mit Seilen den Maibaum aufstellten. Dieses Verfahren wurde aber nach wenigen Jahren vom Aufstellen mit Kranhilfe abgelöst. So auch 2015.

   


Der 17 Meter große Baum hob sich schließlich, geschmückt mit sechs Bildtafeln, die 12 Schledehausener Ortsmotive zeigen. Über allem schwebt der große Maienkranz mit seinen bunten Bändern. Er signalisiert weithin sichtbar, dass nun endlich der Sommer eingekehrt ist, auch wenn sich das bei der Veranstaltung noch nicht so anfühlte. Ein gut einstündiger kräftiger Regenschauer hatte zuvor noch für einen Temperatursturz gesorgt.
Das konnte aber die Besucher nicht vom anschließenden fröhlichen Maisingen mit Akkordeonbegleitung abhalten. Dem folgten muntere und heitere Gespräche unter den Dächern von Würstchenbude, Weinlaube und Biertheke.  

Hier weitere Bilder

Text und Bilder: H. Preuin

 

02. April 2015

Begrüßungstafeln mit Hinweis auf das Jubiläumsjahr „925 Jahre“ Schledehausen

Mit Zusatzschildern, die auf das Jubiläumsjahr „925 Jahre Schledehausen“ hinweisen, hat der HVV an den Begrüßungstafeln, die an den 6 Ortseingangsstraßen stehen, angebracht. Auch wenn das Jubiläum nur im kleinen Rahmen in Veranstaltungen der Schledehausener Vereine begangen wird, machen die Hinweise deutlich, dass Schledehausen eine lange Tradition hat. Die Tafeln sind von den HVV-Beiräten Horst Rasper, Alfred Wamhof und Walter Hofmeyer angebracht worden, nachdem sie den eingefrästen Schriftzug mit schwarzer Farbe auf dem hellen Lärchenholz noch optisch herausgearbeitet haben.
 
   

Nach den Befestigungsarbeiten freuten sich Ortsvorsteher Helmut Ellermann mit den Vorsitzenden der Vereine über die Initiative des HVV. Das Bild zeigt (v.l.): Reiner Wolke (Freiwillige Feuerwehr), Egon Mandrella (Schützenverein), Horst Rasper (HVV-Beirat), Volker Buch (Turnverein), Harald Preuin (HVV-Vorsitzender), Walter Hofmeyer (HVV-Beirat), Helmut Ellermann (Ortsvorsteher), Bodo Arndt (Sportfreunde), Alfred Wamhof (HVV-Beirat) und Sascha Thiemann (Bogenschützenclub Wolfsangel).  

Text: H. Preuin, Bild: B. Recker-Preuin

 

20. März 2015

HVV Mitgliederversammlung

Vorstand wurde im Amt bestätigt
Der Heimat- und Verkehrsverein Schledehausen wird weiter von einem dreiköpfigen Vorstand geleitet. Die Suche nach zwei Kandidaten für die beiden derzeit unbesetzten Vorstandsposten ist auch in der Mitgliederversammlung ergebnislos verlaufen. Wiedergewählt wurden Harald Preuin als 1. Vorsitzender, Ilse Horn als Kassenwartin und Ulrike Stevens als Schriftführerin.
Vor der Wiederwahl betonte Preuin nachdrücklich, dass dies unwiderruflich die letzte Wahlperiode für die aktuellen Vorstandsmitglieder sei, die damit 2018 nach 12-jähriger Vorstandstätigkeit ausscheiden werden. Der Vorsitzende hatte vor dem Wahlgang deutlich gemacht, dass die Arbeitsbelastung für die drei Vorstandsmitglieder dringend auf mehrere Schulter verteilt werden müsse. Doch sein Appell, „in dieser Mitgliederversammlung“ den Vorstand zu komplettieren mit Mitgliedern, „die Herzblut für unseren Verein und unser Schledehausen entwickeln“, erfüllte sich nicht.  Er bedauerte, dass die Suche nach Vorstandskandidaten schon im Vorfeld gescheitert sei: „Wir haben uns immer wieder Absagen eingehandelt“. Er bat die Mitglieder im Freundes- und Familienkreis für die Arbeit im Heimat- und Verkehrsverein zu werben.
Zum Jubiläum „925 Jahre Schledehausen“ berichtete der Vorsitzende von den gescheiterten Bemühungen, gemeinsam mit Schledehausener Vereinen eine zentrale Veranstaltung anzubieten. Um das Jubiläum  nach außen zu dokumentieren, sollen die Ortstafeln des Luftkurortes mit dem Zusatz „925 Jahre“ versehen werden. Zudem einigten sich einige Vereine darauf, ihre Veranstaltungen in diesem Jahr auf das Jubiläum auszurichten. Mit Blick auf die 900-Jahr-Feier 1990 bedauerte Preuin: „Man glaubt es kaum, aber in diesen 25 Jahren hat sich vieles geändert - unter anderem das ehrenamtliche Engagement für den Ort“.
Einen breiten Raum nahm in der Mitgliederversammlung die Diskussion um den österlichen Schmuck in Schledehausen ein. Kritisiert wurde, dass sich der HVV per Vorstandsbeschluss aus dem Projekt „Ostergockel“ zurückgezogen hat. Dazu hatte Preuin noch einmal deutlich gemacht, dass dies vor dem Hintergrund der älter werdenden ehrenamtlichen Helfer und aus Gründen der Arbeitserleichterung erfolgt sei. Er begrüße sehr, dass sich eine Gruppe Engagierter aber weiter um das Schmücken des Ostergockels kümmere. Stattdessen hängen jetzt bunte Ostereier an den Blumenampeln am Straßenrand, die von den Schülern der Schule am Berg gestaltet worden sind. Diese Aktion mit der Schule am Berg soll in den nächsten Jahren weitergestaltet werden. Die Versammlung lobte ausdrücklich den neuen Osterschmuck in den Ortsstraßen.


Text: H. Preuin

 

12. März 2015

Schüler sorgen für Osterschmuck

Kunst am Ei

Der neue Osterschmuck in Schledehausen kommt an. Zwei Grundschulklassen haben jeweils ein Osterei nach eigenen Vorstellungen gestaltet.
Zur Osterzeit ziert außerdem ein großes gelbes Osterei den Einmündungsbereich der Astruper in die Bad Essener Straße.

     
     
Eine rote Schleife umspannt das gelbe Oval. Wolfgang Horn hat die Form gesägt und die Aufstellungstechnik gebaut, Ulrike Stevens lieferte den farblichen Pfiff.
Zacken, Kringel und Blumen zieren dagegen zwei der ovalen Metallschilder, die der HVV aufgehängt hat. Die bunte Bemalung der neuen Kunstwerke schufen die Viertklässler der Grundschule am Berg. „Wir haben in den Sach- und Kunststunden und sogar in den Pausen an den Eiern gearbeitet“, erklärte Viertklässler Piet. Immer zwei oder drei Schüler malten ihre Ideen auf die Ostereier.

     

Linus (9) und Fabian (9) haben sich den Rand des metallenen Eis vorgenommen, mit größter Sorgfalt zeichnen sie Sterne und diagonale Striche auf die Vorderseite.
Die Schüler signierten das Ei mit ihrem Klassennamen, so dass auch jeder Schledehausener sehen kann, wer für die farbenfrohe Pracht verantwortlich ist. Marlene (10) und Frida (10) malten einen blauen Himmel und zahlreiche kunterbunte Minieier auf die Rückseite. „Für jedes Feld brauchen die Schüler länger als 20 Minuten, deswegen fangen wir jedes Jahr rechtzeitig an“, berichtete Lehrerin Daniela Vissering, die mit ihrer Kollegin Mareike Henke die Kunstaktion unterstützt.

     

Im nächsten Jahr sind dann die neuen Viertklässler die Meister am Ei – zu Ostern wird Schledehausen immer bunter.

Text u. Bilder: Stefanie Preuin

 

15. Februar 2015

Sportwandergruppe des HVV Schledehausen

Boßeln zum Saisonauftakt

Boßeln im Flachland kann jeder, aber die Kugeln über kurvenreiche hügelige Wald- und Wiesenstrecken zu jagen, das ist Sache der Sportwanderer des HVV Schledehausen. Schon Tradition hat diese erste Veranstaltung der Wandergruppe, die damit im Februar die Saison eröffnet.

Die teils schmalen und leicht abgerundeten Asphalttrassen, beidseits mit Abwassergräben versehen, waren erneut eine Herausforderung an die 12 Teilnehmer. Da konnte selbst professionaler Ehrgeiz und Wurftechnik nicht verhindern, dass die Kugeln abdrifteten – mal direkt ins trübe Wasser, mal in verwelktes und vergilbtes Kraut, was beides die Suche erschwerte. Auch eine dichte Hecke sorgte für eine längere Suche.
Während der 7 km Strecke gab es einige Haltepunkte für die notwendige Stärkung.

Die beiden Gruppen zeigten unterschiedliche Leistungen. Während ROT stark startete, zeigte sich WEISS nach einer Pause nach einem ROTEN Getränk gut erholt und neu motiviert. Nach dem Sieg wurde den Unterlegenen Revanche im nächsten Jahr versprochen.
Mit einem gemeinsamen Essen und einem gemütlichen Austausch von NEWS aus dem Netz und von der Bundesliga rollte die Boßeltour im Hügelland sanft aus. 

Text und Bilder: H. Preuin 

 

21. Januar 2015

Schlachtefest der Plattdeutschen Runde

Harte Arbeit lag vor dem Schmaus
Sie ließen es sich wieder gut schmecken: Die Gäste des Schlachtefestes der Plattdeutschen Runde waren bester Stimmung, als das Büffet mit Wurstebrot, Stopsel, Sülze mit Bratkartoffeln, Schwarzbrot, Kürbis, Rübenkraut, Apfelmus und Gürkchen im Schwarzwald-Stüble eröffnet wurde.

Kein Wunder. Bevor es an Pötte un Pannen ging, hatten einige aus der Runde mit ihren humorigen Geschichten und Akkordedeonspieler Werner Sandhaus mit seiner musikalischen Begleitung plattdeutscher Lieder die Gesellschaft angewärmt.
Andreas Schulte aus Bohmte hatte passend zum Anlass die Erinnerung an ein Schlachtefest parat, das in alten Zeiten immer in Zusammenhang mit dem Schlachttag geschah.
Vor dem Schmaus lag harte Arbeit, denn Wurstebrot, Stopsel und Sülze mussten erstmal hergestellt werden. Die älteren Teilnehmer konnten sich daran genau erinnern.

       

„Jann Bauhnenkamps Höllenfahrt“ zeichnete Elisabeth Benne von der Plattdeutschen Arbeitsgemeinschaft Plattfoos nach – und es war eine ziemlich lange Höllenfahrt, die Jann Bauhnenkamp zu erleiden hatte.
Kurzweilig dagegen die Beiträge von Erwin Siefker und von Liesel Fischer, die an NDR-Moderator und Plattdeutsch-Experten Gerd Spiekermann erinnerte. Hans-Theo Meyer zum Alten Borgloh war voll des Lobes über die Aktiven der Plattdeutschen Runde, die den rund 50 Gästen ein geselliges Programm geboten hatten.

Text und Bilder: H. Preuin

 

10. Januar 2015

Alle Jahre wieder……..

Dieser Text passt in Schledehausen nicht nur zum Adventsauftakt, sondern auch zum Ende der „schönsten Zeit“ des Jahres. Wie zum weihnachtlichen Schmücken unseres Dorfes, sind auch fleißige Helfer des HVV im Einsatz, um die Kränze, Sterne, Figuren und die Beleuchtung abzunehmen und fachgerecht einzulagern, damit sie die „Sommerpause“ ohne Schaden überstehen.
Am 9. und 10.01.2015 waren Helfer zur Stelle und mit Hilfe der Feuerwehr konnten auch die „Höhenarbeiten“ gut bewältigt werden.
Allen fleißigen Helfern ein großes Dankeschön und als Annerkennung gab es anschließend in den Räumen der Feuerwehr ein leckeres Frühstück, dass zwei Frauen des HVV liebevoll vorbereitet hatten.

Text: I. Horn

 

 

Aktuelle Termine

18.10.2017 
Plattdeutsche Runde 
 
um 17:00 Uhr im Schwarzwaldstüble  
 
 

29.10.2017 
Sportwandern Wiehengebirge / Teutoburger Wald 
 
Treffpunkt: 09:00 Uhr Kurgarten Schledehausen, Rundwanderung etwa 20 Km 
 
 

29.10.2017 
Wanderung im Naturschutzgebiet Alfsee 
 
Treffpunkt: 09:00 Uhr Kurgarten Schledehausen 
 
 


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